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	<title>valucon Blog</title>
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	<description>Trends und News für betriebswirtschaftlichen IT-Lösungen</description>
	<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 15:20:37 +0000</pubDate>
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		<title>Strom-Communitys oder: der Stromzähler wird digital – Teil 2</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 15:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stoeckl</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Am 30. Juni 2008 hatten wir hier bei valucon schon einmal einen Blogeintrag zu den digitalen Stromz&#228;hlern (&#252;brigens einer unser meistgelesenen Eintr&#228;ge). Jetzt gibt es konkrete Neuigkeiten. Wie die FAZ (1. Dez. 08, S. 13) berichtet, bietet der Stromanbieter Yello ab sofort jedem Hausbesitzer (egal ob Yello-Kunde oder nicht) einen digitalen Stromz&#228;hler an. Interessant ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img hspace="6" align="left" src="http://www.valucon.de/images/stories/blog_images/strom-zaehler_180px.jpg" alt="Image" />Am 30. Juni 2008 hatten wir hier bei valucon schon einmal einen <a href="http://www.valucon.de/component/option,com_mojo/Itemid,75/m,200806/">Blogeintrag zu den digitalen Stromz&auml;hlern</a> (&uuml;brigens einer unser meistgelesenen Eintr&auml;ge). Jetzt gibt es konkrete Neuigkeiten. Wie die FAZ (1. Dez. 08, S. 13) berichtet, bietet der Stromanbieter Yello ab sofort jedem Hausbesitzer (egal ob Yello-Kunde oder nicht) einen digitalen Stromz&auml;hler an. Interessant ist, wie der Datenfluss funktioniert. Der neue Stromz&auml;hler erfasst den Verbrauch, schickt diese Informationen &uuml;ber das Stromnetz des Hauses zu einem Internetrouter, der wiederum die Daten in das Rechenzentrum von Yello &uuml;bertr&auml;gt. Der Hausbesitzer kann dann von seinem PC aus Informationen &uuml;ber seinen Stromverbrauch online abrufen. Das klingt zwar kompliziert &ndash; aber die Technik daf&uuml;r ist ausgereift. Der Datentransport &uuml;ber das Stromnetz kann z. B. &uuml;ber die sog. Powerline-Technik abgewickelt werden. Und Internetverbindungen &uuml;ber DSL oder Kabel sind ebenfalls hinreichend zuverl&auml;ssig. In ihrem Artikel illustriert die FAZ zudem getreu nach dem Motto: &bdquo;Was man nicht messen kann, kann man nicht managen&ldquo; auch gleich ein paar m&ouml;gliche Szenarien. So gibt man z. B. der Sp&uuml;lmaschine der Zukunft nur noch den Zeitpunkt an, bis wann sie fertig sein muss. Ein Stromdienstleister der Zukunft berechnet daraus den g&uuml;nstigsten Zeitpunkt f&uuml;r den Start der Maschine (wenn der Strom am billigsten ist). Das gleiche gilt f&uuml;r die W&auml;rmepumpe oder das Elektroauto der Zukunft. Aber bis es soweit ist, werden noch viele Jahre vergehen. Viel konkreter und schneller lassen sich anderen Szenarien verwirklichen. Wie w&auml;re es zum Beispiel mit einer Stromkunden-Community? Dazu m&uuml;sste jeder Hausbesitzer die Verbrauchsdaten um seine stromverbrauchsrelevante Wohnsituation &uuml;ber das Onlineportal erg&auml;nzen. Diese Daten k&ouml;nnten dann anonymisiert ver&ouml;ffentlich werden. Dann k&ouml;nnten Vergleiche angestellt werden: Welchen Verbrauch besitzen andere Haushalte mit &auml;hnlichen Bedingungen? Warum verbrauche ich relativ so viel? Solche Fragen regen an. Klar ist, dass man die H&ouml;he des eigenen Stromverbrauchs dadurch messen kann, indem man an jedes Ger&auml;t ein Strommessger&auml;t anbringt. Aber wer macht das schon. Strom-Communitys bringen dagegen ein spielerisches Element in die ansonsten doch recht trockene Materie. Man trifft Gleichgesinnte, kann sich gegenseitig helfen und aufkl&auml;ren und &ndash; ganz wichtig &ndash; man kann sich mit anderen vergleichen. Das machte der Mensch schon immer gern. Und auch der Stromanbieter, der diese Community betreibt, k&ouml;nnte daraus vielleicht einen kleinen Nutzen ziehen wenn er so die Kundenbindung erh&ouml;hen k&ouml;nnte. Eines ist klar: die Entwicklungen werden spannend sein.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;(Bildquelle: Yello-Pressedienst)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vernetzte Kommunikation und Unterhaltung, nur was für Technikfreaks&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 09:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joerg</dc:creator>
		
	<category>Blog</category>
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		<description><![CDATA[Schon im Jahr 2005 wurden in einer Studie &#252;ber zuk&#252;nftige Mediendienste, die auf der Verbindung von Transport- und Heimnetzen beruhen &#252;berdurchschnittliche Wachstumsraten prognostiziert. Die zentrale Vision, dass s&#228;mtliche Dienste, wie Telefonie, IT und&#160; Home Entertainment, wie z.B. Video- oder Music- on demand-Dienste in einer vernetzen Welt problemlos vom Anbieter abgerufen, zentral abgespeichert und &#252;ber unterschiedliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img hspace="6" align="left" alt="" src="http://www.valucon.de/images/stories/blog_images/networkhome.jpg" />Schon im Jahr 2005 wurden in einer Studie &uuml;ber zuk&uuml;nftige Mediendienste, die auf der Verbindung von Transport- und Heimnetzen beruhen &uuml;berdurchschnittliche Wachstumsraten prognostiziert. Die zentrale Vision, dass s&auml;mtliche Dienste, wie Telefonie, IT und&nbsp; Home Entertainment, wie z.B. Video- oder Music- on demand-Dienste in einer vernetzen Welt problemlos vom Anbieter abgerufen, zentral abgespeichert und &uuml;ber unterschiedliche Endger&auml;te hinweg empfangen werden k&ouml;nnen, ist bis heute nur bedingt m&ouml;glich und dann auch nur Personen mit einer gewissen Technologieaffinit&auml;t vorbehalten.</p>
<p>
Dies liegt meiner Meinung nach auch daran, dass bis heute f&uuml;r zwei zentrale Themen keine befriedigende L&ouml;sung gefunden wurde:</p>
<ul>
<li>Kompatibilit&auml;t der verschiedenen Dienste/Endger&auml;te zueinander</li>
<li>Benutzerfreundlichkeit.&nbsp;</li>
</ul>
<p>J&uuml;ngst hat dies auch Dr. Park Jongwoo, Chef der Samsungsparte Digital Media, erkannt, indem er bei der Er&ouml;ffnung der diesj&auml;hrigen IFA feststellte, dass die Verbraucher zwar &uuml;ber modernste Ger&auml;te verf&uuml;gen, viele dieser Produkte aber untereinander nicht funktionieren und nicht miteinander vernetzt sind. In einem Atemzug brachte er dann die alte Forderung auf, es einfacher zu machen all die miteinander vernetzten Ger&auml;te mit den vielen kleinen Kn&ouml;pfen zu bedienen. Soweit der Wunsch - eine Besserung diesbez&uuml;glich ist aber noch nicht in Sicht.</p>
<p>
Verbesserungen wird es nur dann geben, wenn&nbsp; die Hersteller derartiger Produkte branchen&uuml;bergreifend bei der Entwicklung gemeinsamer Kommunikationsstandards, kooperieren. Mich wundert es sowieso, dass hier bis heute kein wirklicher Durchbruch geschafft ist, denn eigentlich k&ouml;nnen die Hersteller von gemeinsamen Standards nur profitieren. So kann ein Hersteller der einen offenen Standard unterst&uuml;tzt, sich problemlos in die Welt eines anderen Herstellers integrieren und damit neue Absatzpotentiale erschlie&szlig;en. Denn eines ist auch klar - <strong>Kunden fordern Offenheit und Flexibilit&auml;t</strong>. Insofern liegen aus meiner Sicht die gr&ouml;&szlig;ten Produktinnovationspotentiale im Bereich der Kommunikation- und Mediendienste nicht in neuen Technologien, sondern es gilt den Kunden Produkte anzubieten, die sich erstens, einfach und ohne gro&szlig;es Literaturstudium bedienen, und zweitens leicht zusammen mit anderen Ger&auml;ten nutzen und vernetzen lassen&nbsp; - und dies, ohne das man zur Nutzung ein Technikfreak sein muss. Dr. Park hat dies erkannt, wir k&ouml;nnen also gespannt sein, was in der n&auml;chsten Zeit an Innovationen auf uns Kunden zukommen wird.</p>
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		<title>Lock-in in der Wolke</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 14:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stoeckl</dc:creator>
		
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Cloud-Computing ist seit einiger Zeit in aller Munde. Man bezeichnet damit die Tatsache, dass Daten nicht mehr lokal, sondern auf fremden Rechnern gespeichert und verarbeitet werden. Die Tatsache, dass Daten auf fremden Rechner gespeichert werden, ist ein alter Hut. .Jeder, der bei GMX oder Web.de oder bei einem anderen E-Mail-Anbieter ein Postfach besitzt, praktiziert bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img hspace="6" align="left" src="http://www.valucon.de/images/stories/blog_images/wolke_120px.jpg" alt="Image" /></p>
<p>Cloud-Computing ist seit einiger Zeit in aller Munde. Man bezeichnet damit die Tatsache, dass Daten nicht mehr lokal, sondern auf fremden Rechnern gespeichert und verarbeitet werden. Die Tatsache, dass Daten auf fremden Rechner gespeichert werden, ist ein alter Hut. .Jeder, der bei GMX oder Web.de oder bei einem anderen E-Mail-Anbieter ein Postfach besitzt, praktiziert bereits die nicht-lokale Speicherung seiner Daten. Aber die aktuellen &bdquo;Cloud-Computing&ldquo;-Konzepte gehen dar&uuml;ber hinaus. Es geht nicht nur um Speicherung, sondern auch um die Verarbeitung der Daten. Die betriebswirtschaftliche Logik dahinter ist schnell erz&auml;hlt: IT-Systeme werden immer komplexer und deren Unterhalt damit immer teurer. Anstatt alles selber zu machen, mietet man sich nur die Funktionen, die man braucht Bezahlt wird nur das, was man ben&ouml;tigt und spart sich so den teuren Unterhalt eigener IT-Systeme. Mit Cloud Computing kann das Unternehmen also sparen.</p>
<p class="MsoNormal">Eine solche Argumentation ist durchaus gerechtfertigt. Die IT-Systeme werden tats&auml;chlich immer komplexer und damit teurer. Ob aber Cloud-Computing auch &uuml;ber einen langen Zeitraum g&uuml;nstiger ist, ist alles andere als ausgemacht. Denn mit dem Cloud-Computing begeben sich Unternehmen in eine Abh&auml;ngigkeit. Und Abh&auml;ngigkeit macht erpressbar. Die Abh&auml;ngigkeit entsteht dadurch, dass die nach au&szlig;en verlagerten Daten in keinem standardisierten, offenen Format gespeichert werden. Auch lokal installierte, propriet&auml;re (also nicht standardisierte und offene) Software macht abh&auml;ngig. Aber hier hat das Unternehmen zumindest noch lokale Kontrolle &uuml;ber die Software und die Daten. In der Wolke wurde auch diese Kontrolle auf den Cloud-Anbieter verlagert. Die Folge ist, dass man als Kunde nicht mehr schnell und kosteng&uuml;nstig zu einem billigeren Cloud-Anbieter wechseln kann. Man steckt fest und muss &uuml;berh&ouml;hte Preise akzeptieren. Die Wolke kann also ganz sch&ouml;n ungem&uuml;tlich werden.</p>
<p class="MsoNormal">(Bildquelle: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Chaparral_Supercell_2.JPG">Creative Commons</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>E-Books: Mit oder ohne Kopierschutz? Oder: der Ehrliche ist der Dumme</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 18:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stoeckl</dc:creator>
		
	<category>Blog</category>
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Ich liebe B&#252;cher, und ich pflege nicht nur des Berufs wegen eine besondere Hingabe zur &#8222;Digitalisierung&#8220;. Deswegen war die vor einigen Tagen zu Ende gegangene Frankfurter Buchmesse auch so interessant. Das &#8222;E-Book&#8220; war in aller Munde und gro&#223; war auch die Spannbreite der Meinungen, ob das E-Book das Papierbuch ersetzen wird. Es ist viel zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img hspace="6" align="left" src="http://www.valucon.de/images/stories/blog_images/buch_120px.jpg" alt="Image" /></p>
<p>Ich liebe B&uuml;cher, und ich pflege nicht nur des Berufs wegen eine besondere Hingabe zur &bdquo;Digitalisierung&ldquo;. Deswegen war die vor einigen Tagen zu Ende gegangene Frankfurter Buchmesse auch so interessant. Das &bdquo;E-Book&ldquo; war in aller Munde und gro&szlig; war auch die Spannbreite der Meinungen, ob das E-Book das Papierbuch ersetzen wird. Es ist viel zu fr&uuml;h, diese Frage zu beantworten. Interessanter sind da schon die Entscheidungen, die die Buchverlage heute treffen m&uuml;ssen. Mit <a href="http://www.libreka.de/">Libreka</a> haben die etablierten Verlagsgesellschaften eine eigene E-Book-Plattform parat. Die n&auml;chste Entscheidung, die ansteht, ist die nach dem Kopierschutz, mit dem die Verlage ihre E-Books verkaufen wollen. Dem Vernehmen nach wird wohl kein Kopierschutz, sondern ein Wasserzeichen zum Einsatz kommen.</p>
<p>Ein      E-Book mit Wasserzeichen kann beliebig kopiert und verarbeitet werden. Es      ist aber &uuml;ber das Wasserzeichen feststellbar, wem das elektronische Buch      geh&ouml;rt. Besitzt eine andere Person dieses Buch ebenfalls ist klar, dass es      vom urspr&uuml;nglichen K&auml;ufer unrechtm&auml;&szlig;ig weitergegeben wurde. Dies soll      verhindern, dass E-Books auf anonymen Downloadplattformen angeboten und so      massenhaft raubkopiert werden. Die &bdquo;Weitergabe&ldquo; an Freunde und Bekannte      kann so nicht unterbunden werden &ndash; aber dies werden die Verlage tolerieren.</p>
<p>Sollte      die Buchbranche dieses Verfahren tats&auml;chlich w&auml;hlen, dann herzlichen      Gl&uuml;ckwunsch! Sie      hat damit die Variante gew&auml;hlt, die die wenigsten Schmerzen verursachen      wird. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass es aus Sicht der etablierten      Verlage schmerzhaft wird.</p>
<p>Mit      der st&auml;rkeren Verbreitung von E-Books werden n&auml;mlich weniger B&uuml;cher pro      Titel verkauft als heute. Zwei Gr&uuml;nde sprechen daf&uuml;r: Zum Einen wird die      Weitergabe von Buchtiteln im Freundeskreis zunehmen. Und zum Anderen      k&ouml;nnen auch Wasserzeichen &uuml;berwunden werden mit der Folge, dass Raubkopien      Teil der Buchindustrie werden. Da der Buchpreis nicht erh&ouml;ht werden kann &ndash;      weil sonst der Anreiz zum Weitergeben und &quot;Hacken&quot; des Wasserzeichens noch      gr&ouml;&szlig;er wird &ndash; wird der Umsatz sinken.</p>
<p>Und      dennoch ist es richtig, keinen strengen Kopierschutz einzusetzen, denn: Jeder      Kopierschutz wird &quot;gehackt&quot;.</p>
<p>Damit      entsteht f&uuml;r den K&auml;ufer, der f&uuml;r ein kopiergesch&uuml;tztes Buch zahlt, eine      bizarre Situation: er bekommt daf&uuml;r ein minderwertigeres Produkt. Er kann      das E-Buch nicht verleihen und er ist immer auf einen E-Reader angewiesen,      der den Kopierschutz seines Buches lesen kann, was ihn in der Wahl seines      bevorzugten Leseger&auml;ts beeintr&auml;chtigt.</p>
<p>Das      wird ihn st&ouml;ren und er wird daher entweder kein E-Book kaufen oder sich      ein raubkopiertes Buch besorgen.</p>
<p>Die      E-Book-Ums&auml;tze mit kopiergesch&uuml;tzten B&uuml;chern werden daher deutlich      geringer ausfallen als die Ums&auml;tze, die mit wasserzeichengesch&uuml;tzten      Werken zu erzielen w&auml;ren.</p>
<p class="MsoNormal">Eines ist klar: die Buchbranche geht interessanten Zeiten entgegen. Und nicht nur sie. Auch die Zeitungsbranche ist vor den E-Books nicht sicher. Aber das ist eine andere Geschichte&hellip;</p>
<p>(Bildquelle: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Old_book_bindings.jpg">Creative Commons</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schwere Intranets, leichte Wikis</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 15:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stecher</dc:creator>
		
	<category>Blog</category>
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Letzte Woche war die BITKOM-Konferenz. Ein besonders interessanter Punkt waren dabei Unternehmenswikis. Bemerkenswert war das gro&#223;e Interesse von Vertretern mittelst&#228;ndischer Unternehmen. Das &#252;berrascht aber eigentlich nicht. Denn Wikis bieten im Gegensatz zu Intranets zwei wesentliche Vorteile: geringere Kosten und h&#246;here Flexibilit&#228;t &#8211; die Sprache des Mittelstands. Das soll nicht hei&#223;en, dass ein Intranet schlecht w&#228;re [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Image" hspace="6" align="left" src="http://www.valucon.de/images/stories/blog_images/wikify_logo_px.jpg" /></p>
<p>Letzte Woche war die BITKOM-Konferenz. Ein besonders interessanter Punkt waren dabei Unternehmenswikis. Bemerkenswert war das gro&szlig;e Interesse von Vertretern mittelst&auml;ndischer Unternehmen. Das &uuml;berrascht aber eigentlich nicht. Denn Wikis bieten im Gegensatz zu Intranets zwei wesentliche Vorteile: geringere Kosten und h&ouml;here Flexibilit&auml;t &ndash; die Sprache des Mittelstands. Das soll nicht hei&szlig;en, dass ein Intranet schlecht w&auml;re &ndash; es ist aber anders. In den einzelnen Vortr&auml;gen wurden die verschiedenen Verwendungszwecke von Wikis deutlich:<b><o:p></o:p></b></p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal">als Austauschplattform f&uuml;r Abteilungen und Projektgruppen</li>
<li class="MsoNormal">f&uuml;r das Projektmanagement</li>
<li class="MsoNormal">f&uuml;r Dokumentationen (Spezifikationen, Prozessdefinitionen, Beschreibungen)</li>
<li class="MsoNormal">f&uuml;r die Vorbereitung und Protokollierung von Besprechungen</li>
<li class="MsoNormal">als Wissensspeicher</li>
<li class="MsoNormal">als Support-Plattform f&uuml;r Kunden, Lieferanten, Software-Entwickler</li>
<li class="MsoNormal">als Lernplattform</li>
<li class="MsoNormal">zur Erstellung und Ablage komplexer Handb&uuml;cher</li>
<li class="MsoNormal">als &bdquo;dynamisches Inhaltsverzeichnis&ldquo; zur Verbesserung der Suche im Intranet</li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Insbesondere der letzte Punkt ist interessant. Ein Vortragender meinte, dass seit Einf&uuml;hrung eines Unternehmenswikis viele Mitarbeiter &uuml;ber das Wiki auf Informationen und Dokumente im Intranet und Dokumentenverwaltungssystem zugriffen. Als Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r dieses interessante Verhalten wurden die im Vergleich zum Intranet verbesserte Suchfunktion und das von den Mitarbeitern selbst entwickelte Inhaltsverzeichnis genannt. <br />
Das Beispiel zeigt, dass Wikis nicht nur direkt sondern auch indirekt zu einer effizienteren und effektivern Wissensvernetzung in Unternehmen beitragen k&ouml;nnen. Voraussetzung daf&uuml;r ist, dass Wikis richtig konzipiert, entwickelt und in bestehende IT-Landschaften integriert werden. (vgl. zum Thema auch unser Wikiblogeintrag im <a href="http://www.valucon.de/component/option,com_mojo/Itemid,75/p,3/">Juli</a>)</p>
<p>&nbsp;(Bildquelle: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Wikify_logo.svg">Creative Commons</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mehr Datenskandale für den Datenschutz</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 17:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stoeckl</dc:creator>
		
	<category>Blog</category>
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Die Telekom hat heute damit begonnen den Datenschutz ernst zu nehmen, in dem sie ein ganzes Ma&#223;nahmenb&#252;ndel bekannt gegeben hat: Einrichtung eines Vorstandsressorts f&#252;r Datenschutzangelegenheit (das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen), Zertifizierung durch den T&#220;V, Einrichtung eines externen Datenschutzrates, Erstellung eines (genaueren) Rollen- und Rechtekonzeptes, das regelt, wer was darf und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img hspace="6" align="left" src="http://www.valucon.de/images/stories/blog_images/datenschutz_120px.jpg" alt="Image" /></p>
<p class="MsoNormal">Die Telekom hat heute damit begonnen den Datenschutz ernst zu nehmen, in dem sie ein ganzes Ma&szlig;nahmenb&uuml;ndel bekannt gegeben hat: Einrichtung eines Vorstandsressorts f&uuml;r Datenschutzangelegenheit (das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen), Zertifizierung durch den T&Uuml;V, Einrichtung eines externen Datenschutzrates, Erstellung eines (genaueren) Rollen- und Rechtekonzeptes, das regelt, wer was darf und systematische Protokollierung von Datentransaktionen. Bis vor wenigen Wochen war Datenschutz aus Firmensicht nur l&auml;stig: er kostete Geld und brachte keinen Nutzen. Im Falle der Telekom hat sich das ge&auml;ndert: Datenschutz kostet Geld und bietet Nutzen. Wie schnell und wie weit reichend andere Firmen diese Rechnung anstellen, h&auml;ngt - so sarkastisch das auch klingen mag - von weiteren Datenschutzskandalen ab. Denn neue Skandale w&uuml;rden in zweifacher Hinsicht wirken:</p>
<p style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;" class="MsoNormal"><!--[if !supportLists]--><span style="">(1)<span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;">&nbsp;&nbsp; </span></span><!--[endif]-->Datenschutzskandale f&uuml;hren (potentiellen) Kunden von Unternehmen vor Augen, wie sch&auml;dlich mangelnder Datenschutz sein kann. In Folge dessen interpretieren sie Datenschutz als eine relevante Eigenschaft. Wenn das geschieht, besitzen Investitionen in den Datenschutz f&uuml;r Unternehmen pl&ouml;tzlich einen Wert. Genau dies ist bei der Telekom passiert. Die j&uuml;ngsten Skandale haben das Vertrauen (potentieller) Kunden gest&ouml;rt. Die m&ouml;glichen Folgen w&auml;ren weniger Neukunden oder das Abspringen bestehender Kunden. Um das Vertrauen wieder herzustellen werden diese Datenschutzinvestitionen get&auml;tigt. Das ist gut angelegtes Geld. Noch schneller setzt sich der Datenschutz durch, wenn sich die Firmen in einen Signalisierungswettlauf begeben - wenn sie den Datenschutz also als Werbeinstrument verwenden. Man k&ouml;nnte sich vorstellen, dass die Telekom demn&auml;chst damit wirbt, sie w&uuml;rde den Datenschutz viel genauer nehmen als ihre Konkurrenz. Wenn die Konkurrenz dann kontert und ebenfalls ihre Datenschutzinvestitionen erh&ouml;ht, kann dieser &bdquo;Wettlauf&ldquo; in Gang kommen.</p>
<p style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;" class="MsoNormal"><!--[if !supportLists]--><span style="">(2)<span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;">&nbsp;&nbsp; </span></span><!--[endif]-->Die zweite M&ouml;glichkeit zielt auf den Staat: ebenfalls aufgeschreckt durch die Datenskandale verabschiedet der Gesetzgeber zum Schutze seiner B&uuml;rger verschiedene Gesetze. In Folge sehen sich die Unternehmen gezwungen, diese gesetzlichen Auflagen zu erf&uuml;llen und investieren so in den Datenschutz.</p>
<p class="MsoNormal">F&uuml;r viele Firmen gilt noch immer die alte Rechnung: Investitionen in den Datenschutz lohnen sich nicht. Das lie&szlig;e sich prinzipiell auch ohne neue Datenskandale und ohne den Staat &auml;ndern: dazu m&uuml;ssten Kunden aber den Datenschutz als kaufrelevantes Kriterium ansehen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kaufen Sie Ihren Mitarbeitern jetzt iPhones!</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 12:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stoeckl</dc:creator>
		
	<category>Blog</category>
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		<description><![CDATA[
Wenn ich abends daheim auf dem Sofa noch schnell die neuesten Neuigkeiten abrufen will, fahre ich meinen Laptop nur noch selten hoch. Stattdessen nehme ich mein Mobiltelefon: das geht viel schneller weil kein Bootvorgang notwendig ist. Ich lese auf dem Telefon nur Webseiten, die f&#252;r mobile Ger&#228;te optimiert sind und sog. RSS-Feeds (die auch sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img hspace="6" align="left" src="http://www.valucon.de/images/stories/blog_images/iphone_120px.jpg" alt="Image" /></p>
<p>Wenn ich abends daheim auf dem Sofa noch schnell die neuesten Neuigkeiten abrufen will, fahre ich meinen Laptop nur noch selten hoch. Stattdessen nehme ich mein Mobiltelefon: das geht viel schneller weil kein Bootvorgang notwendig ist. Ich lese auf dem Telefon nur Webseiten, die f&uuml;r mobile Ger&auml;te optimiert sind und sog. RSS-Feeds (die auch sehr &bdquo;schlank&ldquo; sind). Dieses Verhalten ist heute noch vergleichsweise selten, denn dazu ben&ouml;tigt das Handy WLAN, ein gr&ouml;&szlig;eres Display und einen ordentlichen Webbrowser bzw. RSS-Reader. Unterwegs verwende ich den Browser meines Telefons ebenfalls um die eine oder andere Information abzurufen. Diese Woche hat nun Google mit Partnern das erste Mobiltelefon mit dem neuen Android-Betriebssystem vorgestellt. Dieser Schritt ist bedeutend weil damit der Zug in Richtung mobilem Web m&auml;chtig an Fahrt gewinnen wird. Das mobile Web bedeutet nicht nur das Anzeigen von bestehenden Inhalten auf kleineren Displays. Das mobile Web ist ein neuer Markt und zum Teil neue Spielregeln sind zu erwarten. Wie die aussehen werden, ist heute noch weitgehend unklar. Aber die Spielregeln werden schon geschrieben. F&uuml;r substantielle Betriebsamkeit ist es noch zu fr&uuml;h, aber ich w&uuml;rde jedem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer raten, sein Unternehmen mit iPhones auszustatten und einen Entdeckungsprozess anzusto&szlig;en und zu steuern. Es ist schon klar, dass es deutlich billigere Alternativen gibt um seine Mitarbeiter mit Kalender und E-Mail auszustatten. Aber um das geht es nicht: der Kauf von iPhones ist als Investition zu interpretieren. Es sollen Ideen entwickelt werden, welche Chancen mit dem entstehenden neuen Markt verbunden sein k&ouml;nnten. Es geht um Entdeckung und um einen Zeitvorsprung vor der Konkurrenz. Denn eines steht schon fest: das iPhone ist f&uuml;r die absehbare Zukunft das Referenzsystem (das sog. &bdquo;&uuml;berlegene Design&ldquo;) f&uuml;r den Zugang zum mobilen Web. Das k&ouml;nnen Sie heute schon kaufen. Bis Microsoft, Research In Motion (der Hersteller des Blackberry), Nokia und Google hierzulande ihre iPhone-Adaptionen in nennenswerten St&uuml;ckzahlen vermarkten, dauert es noch mindestens ein halbes Jahr &ndash; ein Zeitraum, den Sie nutzen k&ouml;nnen.</p>
<p>&nbsp;(Bildquelle: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:IPhone_at_Macworld_(angled_view).jpg">Creative Commons</a>)</p>
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		<title>Experiment</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 13:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stoeckl</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img hspace="6" align="left" alt="Image" src="http://www.valucon.de/images/stories/blog_images/experiment_120px.jpg" />Google hat einen, Hewlett-Packard und Yahoo auch. Und viele andere Firmen haben zwar keinen eigenen, mieten sich aber fallweise einen, wie z. B. Ebay. Von wem die Rede ist? Von einem &Ouml;konomen, der mit Hilfe von Experimenten versucht herauszufinden, wie die Gesch&auml;ftsmodelle dieser Firmen verbessert werden k&ouml;nnen. Das neue, von Ebay vor kurzem auch in Deutschland eingef&uuml;hrte Bewertungssystem f&uuml;r Verk&auml;ufer ist z. B. das Ergebnis der Arbeit dieser &Ouml;konomen. Die daran beteiligten Forscher behaupten, dass dadurch der Wert der verkauften Produkte um 25% gestiegen sei. Bei Google arbeitet der wohl bekannteste Firmen-&Ouml;konom: Hal Varian. Varian hat zusammen mit Carl Shapiro eines der einflussreichsten B&uuml;cher &uuml;ber die Digitalisierung der Wirtschaft geschrieben*. Bei Google k&uuml;mmert sich Varian u. a. um die Optimierung der Keyword-Auktionen und damit um das <st1:personname w:st="on">Herz</st1:personname>st&uuml;ck von Google.</p>
<p class="MsoNormal">Diese Entwicklung hin zu Experimenten ist interessant weil es das bisherige Marktforschungsintrumentarium erweitern kann. Bisher griffen Unternehmen vor allem auf klassische Kundenbefragungen zur&uuml;ck wenn Sie neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln wollten. In manchen Situationen k&ouml;nnten Experimente dabei die bessere Methode sein. Wer bei Amazon einkauft ist vielleicht schon einmal (unwissentlich) Proband eines Experiments geworden. Amazon variiert systematisch seine Seiten und pr&uuml;ft, ob &Auml;nderungen (z. B. Farben, Anordnung von Seitenelementen, etc.) zu h&ouml;heren Verk&auml;ufen f&uuml;hren. Und auch wer von uns Werbeschreiben erh&auml;lt, ist Proband. Wir variieren verschiedene Elemente und pr&uuml;fen, welche Kombination am besten bei den Empf&auml;ngern ankommt.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">*Shapiro C., Varian, H. (1999): Information Rules. Mcgraw-Hill Professional.</p>
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		<title>&#8220;Wer Alkohol trinkt, verdient mehr Geld&#8221; - so ein Quatsch</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 22:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stoeckl</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ich bin ein gro&#223;er Fan der Kolumne &#34;Der Sonntags&#246;konom&#34;, die jede Woche in der Frankfurter Sonntagszeitung erscheint. Die Kolumne bereitet Ver&#246;ffentlichungen der &#246;konomischen Fachliteratur, die in der Regel sehr statistiklastig sind, lesefreundlich auf. Vor einigen Wochen (FAS Nr. 32, Seite 34) behauptete die Kolumne in ihrer &#220;berschrift, dass diejenigen, die Alkohol trinken w&#252;rden, mehr Geld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="width: 180px; height: 98px" height="73" alt="Image" hspace="6" width="180" align="left" src="http://www.valucon.de/images/stories/blog_images/cocktail120px.jpg" />Ich bin ein gro&szlig;er Fan der Kolumne &quot;Der Sonntags&ouml;konom&quot;, die jede Woche in der Frankfurter Sonntagszeitung erscheint. Die Kolumne bereitet Ver&ouml;ffentlichungen der &ouml;konomischen Fachliteratur, die in der Regel sehr statistiklastig sind, lesefreundlich auf. Vor einigen Wochen (FAS Nr. 32, Seite 34) behauptete die Kolumne in ihrer &Uuml;berschrift, dass diejenigen, die Alkohol trinken w&uuml;rden, mehr Geld verdienen w&uuml;rden. Das &uuml;berrascht - und so ist es nat&uuml;rlich auch gedacht. Und selbstverst&auml;ndlich ist diese Aussage Quatsch. Die Kolumne zitiert zwei Forscher, die herausgefunden haben wollen, dass Personen, die regelm&auml;&szlig;ig Alkohol konsumieren im Durchschnitt zehn Prozent mehr pro Stunde verdienen als Abstinenzler. Dabei gilt, dass der St&auml;dter vor allem Cocktails trinken sollte - das f&uuml;hre zu einem Gehaltsplus von 20%. Bier w&uuml;rde dagegen keinen Einkommenseffekt erzielen. Anders auf dem Land: Dort f&uuml;hrt Bierkonsum zu einem h&ouml;heren Gehalt, Cocktails dagegen nicht. Die ganze Diskussion verleitet dazu anzunehmen, man m&uuml;sse nur eine Flasche Alkohol zu sich nehmen, etwas warten und schon w&uuml;rde das Einkommen magisch steigen. Die Kolumne nimmt zwar selbst von dieser Aussage Abstand. Aber dazu muss man sie ganz gelesen haben. Und auch dann noch fragt man sich, was das Ganze soll. Es handelt sich dabei um theorielose Statistik - was nahezu wertlos ist. Es gibt keinen kausalen Zusammenhang zwischen der H&ouml;he und der Art des Alkoholkonsums und des Einkommens. Wenn die Forscher Personen nach ihrem Alkoholkonsum befragen, messen sie indirekt das Sozialverhalten. Personen, die sich viel mit anderen Menschen im Rahmen von z. B. Gesch&auml;ftsessen oder After-Work-Partys treffen, trinken dort auch oft Alkohol. Der Alkoholkonsum ist also h&ouml;her als bei Personen, die weniger &quot;socializen&quot;. Es ist also nicht der Alkohol, der zu einem h&ouml;heren Gehalt f&uuml;hrt, sondern es sind die sozialen Kontakte von Menschen. Wer mehr soziale Kontakte pflegt, kommt an interessantere Jobs und verdient daher mehr Geld. Das ist eine Begr&uuml;ndung, die doch wesentlich plausibler klingt, oder?<b><o:p></o:p></b></p>
<p>(Bildquelle: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Negroni.jpg">Creative Commons</a>)</p>
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		<title>Buchstabenrätsel mit Wohlfahrtscharakter zur SPAM-Bekämpfung?</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 17:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joerg</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die kleinen verzerrten Bildchen mit den als Graphik dargestellten Buchstaben-/Zahlenr&#228;tseln, den sog. CAPTCHAs (Completely Automated Public Turing-Test to Tell Computers and Humans Apart) erfreuen sich bei der Validierung von Formulareingaben bei Webseitenbetreibern gro&#223;er Beliebtheit -&#160;siehe auch unser Kontaktformular. Die Schutzfunktion basiert auf der Annahme, dass die dargestellten Bildmuster im Gegensatz zu Computern f&#252;r Menschen recht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="73" alt="Image" hspace="6" width="180" align="left" src="http://www.valucon.de/images/stories/blog_images/recaptcha.png" />Die kleinen verzerrten Bildchen mit den als Graphik dargestellten Buchstaben-/Zahlenr&auml;tseln, den sog. CAPTCHAs (Completely Automated Public Turing-Test to Tell Computers and Humans Apart) erfreuen sich bei der Validierung von Formulareingaben bei Webseitenbetreibern gro&szlig;er Beliebtheit -&nbsp;siehe auch unser Kontaktformular. Die Schutzfunktion basiert auf der Annahme, dass die dargestellten Bildmuster im Gegensatz zu Computern f&uuml;r Menschen recht einfach in Text umzusetzen sind, und f&uuml;hren dazu, dass &nbsp;automatisierte Verfahren zur Eingabe von Formulardaten erschwert werden. Der Grundgedanke von reCAPTCHAS ist der gleiche, nur mit dem Unterschied, dass die Zeit (aktuell ca. 150.000 h), die Internetnutzer weltweit pro Tag damit verbringen CAPTCHAs zu l&ouml;sen, sinnvoll genutzt wird. Auch ist sicherlich damit die Idee verbunden, die Nutzerakzeptanz von CAPTCHAs allgemein zu verbessern. reCAPTCHAs fragen dabei die bei der Digitalisierung von B&uuml;chern f&uuml;r das gemeinn&uuml;tzige Archiv (Archive.org) von einer Texterkennungssoftware nicht erkannten W&ouml;rter ab, der Internetnutzer l&ouml;st sie und sendet diese an den Webdienst zur&uuml;ck. Auf diese Weise konnten bereits ca. 17.000 B&uuml;cher &uuml;bersetzt werden.</p>
<div>Aus IT-Sicherheitsperspektive stellt sich die Frage, ob der Einsatz von (re)CAPTCHAs tats&auml;chlich lohnenswert erscheint, oder ob der Einsatz dieses Verfahrens nicht sogar negative Auswirkungen mit sich bringt. Generell reduzieren sicherlich (re)CAPTCHAs das Formular-SPAM-Problem deutlich. Bei reCAPTCHA gilt es zu ber&uuml;cksichtigen, dass die CAPTCHAs von einem externen Webdienst abgerufen und auch wieder zur&uuml;ck gesendet werden. Insofern sind hier Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Fall zu ergreifen, dass der Webdienst nicht verf&uuml;gbar ist. Ansonsten resultiert daraus eine Einschr&auml;nkung der Verf&uuml;gbarkeit (Schutzziel der IT-Sicherheit) der Formulareingaben f&uuml;r den Webseitenbetreiber. Das gr&ouml;&szlig;te Problem mit allen CAPTCHA-Varianten ist aus meiner Sicht jedoch das &bdquo;Abbrecherproblem&ldquo;. Wie bei vielen anderen Sicherheitsvorkehrungen wird auch hier das Spannungsfeld zwischen &bdquo;Usability&ldquo; und &bdquo;Security&ldquo; deutlich. CAPTCHAs stellen grunds&auml;tzlich eine psychologische Eingabebarriere dar, die insbesondere bei der erstmaligen Fehleingabe des (re)CAPTCHAs nicht selten zum Eingabeabbruch f&uuml;hrt &ndash; was sich insbesondere beim Versuch der Kontaktaufnahme von Interessenten &uuml;ber das Kontaktformular der firmeneigenen Webseite negativ auswirken kann. Wir von valucon setzen zwar ebenfalls CAPTCHAs auf unserem Kontaktformular ein, versuchen&nbsp;aber um dem Abbrecherproblem ein wenig zu entgegnen, diese m&ouml;glichst einfach zu halten.&nbsp;Auch im Hinblick auf die vorhanden SPAM-Filtertechnologien muss man sich schon ersnthaft die Frage stellen, ob es zuk&uuml;nftig noch sinnvoll und notwendig ist &uuml;berhaupt (re)CAPTCHAs einzusetzen.</div>
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